Ableton CPU sparen
Von Marco Weiss · Stand 2026-05-12
Kurze Antwort
Erst Diagnose: CPU-Meter oben rechts unterscheidet zwischen 'Average' (Plugins) und 'Current' (Spitzen). Buffer auf 512-1024 hochziehen, schwere Spuren freezen oder als Audio resamplen, ungenutzte Plugins deaktivieren statt entfernen, Look-Ahead-Limiter erst beim Master nutzen.
Schritt-für-Schritt
- 1
CPU-Meter beobachten
Oben rechts: Average (Plugin-Last) und Current (Spitzen). Average über 70 % oder Current über 90 % = handeln.
- 2
Buffer-Größe erhöhen
Einstellungen → Audio → Buffer Size auf 512 oder 1024 Samples. Höhere Latenz, aber stabilere CPU-Last beim Mixen (zum Recording wieder runter).
- 3
Spuren freezen
Rechtsklick auf Spur → Freeze Track. Plugins werden in Audio gerendert, brauchen 0 % CPU. Zum Editieren später Flatten.
- 4
Plugins deaktivieren statt löschen
Plugin-Power-Button (gelb) statt Löschen. Spart CPU, behält Settings. Auch ganze Spuren per Spur-Aktivierung deaktivierbar.
- 5
Schwere Synths zu Audio resampeln
Großes Wavetable-Pad als Audio-Loop bouncen, Synth-Spur deaktivieren. CPU sinkt sofort, klingt identisch.
- 6
Plugin-Latenz reduzieren
Look-Ahead-Limiter, Linear-Phase-EQs und Konvolutions-Reverbs ziehen viel CPU. Nur dort einsetzen, wo nötig (Master, ggf. Drum-Bus).
- 7
Multicore aktivieren
Einstellungen → CPU → 'Multicore Support' an, 'Plug-in Buffer Size' auf 'As Audio Buffer' lassen, sonst auf 256 setzen.